Arbeit

Arbeit und Brot

Das Unternehmen Dassel hat über viele Jahre den Familien im Möhnetal Arbeit und Brot gegeben. Bis zu 300 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Berufen haben ihre Familien ernähren können, etwas was man nicht vergessen darf.

Ein ganzes Dorf lebt von Steinen

Werkmeister Schmidt

„Und dann steht vor uns -Meister Schmidt- Das ist der Mann, der sozusagen im Marmor groß geworden ist, dessen Vater und Großvater in dem Dorf als Marmoarbeiter ihr Brot verdient haben. Und der Sohn des Meisters Schmidt steht schon wieder in der mustergültigen Lehrwerkstatt in dem die jüngste Generation heute das Handwerk des Vaters erlernt und diesem Werk an der Möhne den nötigen Nachwuchs an Facharbeitern liefert.“ Quelle: Welt am Sonnabend, 29. Januar 1938

Der Techniker Karl Franke

Das Unternehmen Dassel lebte von seinen qualifizierten Mitarbeitern.

Der Gestalter Franz Wohlmeiner

Der Zeichner Franz Wohlmeiner war Maler, Dichter und Musiker im Nebenberuf. 

Die Schlosser und Schrauber

Die Zuverlässigkeit der gesamten Fabrikanlagen der Firma Dassel lag in den Händen von einigen weniger echten Spezialisten, die permanent mit Reparaturen, Erweiterungen und Verbesserungen beschäftigt waren.

Ausbildung für den Beruf

Der nötige Nachwuchs wurde im Hause Dassel vorwiegend selbst ausgebildet. Hat man die Kirchenbücher des Kirchspiels Allagen im Auge, so werden dort bei den Berufsbezeichnungen nahezu alle Berufe genannt. Beginnend mit Steinmetz, Platzarbeiter, Schleifer, Säger, Polierer, Bildhauer, usw.

Der Schleifer Hermann Tech

Die Arbeitsbedingungen in der Steinindustrie waren mehr als schlecht, Streiks waren ein Mittel der Gegenwehr.