E-Ladestation

Nutzung alternativer Energie

Im Jahre 1840 legte der Gewerke Viktor Röper durch Gründung seines Viktoria-Werkes die Grundlagen zur Nutzung alternativer Energien im Möhnetal.

Damals war die Wasserkraft die Alternative zur Muskelkraft. Er nutzte die nahezu unerschöpfliche scheinende Wasserkraft der Möhne zum Betrieb seines Viktoria-Werkes und ab 1850 des Liethammer.

Diese Form der Energiegewinnung hat bis heute am Stadtort Allagen durchgängig Tradition.

Der Gewerke Georg Dassel sen. ließ sich bereits vor 1906 von seinen Kraftwagenführern in seinen Kraftwagen mit 10 und 20 Pferdestärken Leistung zu geschäftlichen Terminen chauffieren. Im Jahre 1906 entstand zudem die erste Garage im Orte Allagen.

Situation der Wasserkraftanlage im Jahre 1937

Die Elektrifizierung seines Maschinenparks in den weitläufigen Fabrikanlagen geschah alsbald wiederum auf der Grundlage der Nutzung der eigenen Wasserkraftanlagen.

Zeitzeugen kennen noch die angesichts der überschaubaren Fahrgeschwindigkeit und des charakteristischen Antriebsgeräusches als Tummelwagen bezeichneten Transportfahrzeuge der Firma Dassel, die mit massiven schwergewichtigen Akkumulatoren ausgestattet waren und die als die ersten Nutzfahrzeuge auf der Basis alternativer Energienutzung im Möhnetal anzusehen sind.

Spezielle Ladestationen auf dem jeweiligen Firmengelände stellten die notwendige elektrische speicherbare Energie zur Verfügung.

Es wurde in Allagen Elektroenergie getankt, lange bevor die ökologische Notwendigkeit erkannt wurde und in das Bewusstsein der Gesellschaft gelangte.

Genau diese Techniken und Mechanismen haben nach 100 Jahren wieder große Bedeutung erlangt.

Nutzfahrzeug auf der Basis alternativer Energien

Auch nach dem Ende der Ära Dassel wird heute an den besagten Standorten alternative Energie gewonnen. Die technischen Turbinenanlagen produziert heute ökologisch gewonnene elektrische Energie.

Tradition verpflichtet!

Das Haus Dassel ist heute bekannt und beliebt als Knotenpunkt für Radler und Biker. Die zunehmende Zahl an E-Bikes erfordert Möglichkeiten des Ladens der mitgeführten Akkumulatoren für Rad und Auto. Die notwendige Technik hierzu ist überschaubar.

Ein zunehmendes Phänomen, speziell bedingt durch die exponierte Lage des Hauses, ist es, dieses als Startpunkt für ausgedehnte Touren entlang der lokalen Rad- und Wanderwege zu nutzen.

Haus Dassel hat sich inzwischen als Startpunkt für den Besuch des SkyWalk etabliert.

So lassen sich auf den umliegenden Parkplätzen vermehrt Fahrzeuge mit Fahrradgepäckträgern und Wohnmobile ausmachen, die in der Regel mehrere Stunden auf ihre Besitzer warten.

Zeit, die es zu nutzen gilt.

Bereits zu Ende 2019 hat die Aktivengruppe Haus Dassel die Installation einer E-Ladestation vorgeschlagen und dieses Vorhaben den Gremien und Gruppierungen Allagens nähergebracht.

Als Standort ist traditionsgemäß die erste Garage Allagens vorgesehen. Dort bietet sich genügend Platz und Raum, um die notwendige Technik zu installieren. Die Elektroanbindung ist vorhanden. Die vorgelagerten Parkplätze dienen bereits jetzt als etablierter Parkstreifen.

Der in einem weiteren Schritt projektierte Ausbau der Dachfläche dieses Gebäudes, der sogenannte EckPunkt, könnte zukünftig einen Ort zum Verweilen und Erholen sein.

Standort am EckPunkt