Empire State Building

Empire State Building

Ist ein Wolkenkratzer im New Yorker Stadtteil Manhattan. Mit einer strukturellen Höhe von 381 Metern – bis zur Antennenspitze rund 443 Meter – war das von 1930 bis 1931 in ungewöhnlich kurzer Bauzeit errichtete Gebäude nicht nur das höchste Gebäude New Yorks, sondern bis 1972 auch höchstes Gebäude der Welt. Die Lobby des Gebäudes wurde aufwendig mit Marmor gestaltet. An den Wänden finden sich Einlegearbeiten, die das Empire State Building neben den sieben Weltwundern als achtes Weltwunder darstellen sollen.

Marmorarbeiten im Jahre 1931

Die Welt ist klein.

Im Jahre 1939 wurde Dr. Max Ostwald, jüdischer Mitbürger aus Sichtigvor, gezwungen, seinen Besitz an die Gemeinde Mülheim/ Sichtigvor zu verkaufen. Die Kinder der Familie hat es nach England und in die USA verschlagen.

Die Geschichte der Familie Ostwald ist gut belegt, zumal Kontakte und Besuche in den vergangenen Jahren die Heimat trotz schwerster Schicksalsschläge nicht vergessen wurde.

David Ostwald, der Anwalt in New York und Enkel des Max Ostwald ist, wollte seinen Kindern die alte Heimat seiner Vorfahren zeigen und hat Sichtigvor besucht.

Von seinem Anwaltsbüro im New Yorker Empire State Building benötigt er nur eine Viertelstunde zum Broadway, wo er mit seiner bekannten Jazzband „David Ostwald’s Louis Armstrong Eternity Band“ im Birdland einmal wöchentlich abends Auftritte hat.
Das Motto ist:

„What We Play Is Life“

Im Nachgang zu diesem Besuch im Möhnetal fällt dem New Yorker Anwalt in seiner Büronachbarschaft der ungewöhnliche Marmorbelag und die kunstvolle Wandverkleidung aus Materialien der Firma Dassel auf.

Marmorboden zu Füßen von David Ostwald
Marmor in New York

Reichspogromnacht, Was 1939 mit den Sichtigvorer Juden geschah, Lisa Klaus,
 

Quelle: Junge Amerikaner auf den Spuren der Urgroßeltern,Albert-Friedrich Grüne,